
Eine entscheidende Rolle bei der Bildung von Schuppen spielt die Reizung der Kopfhaut durch oxidierte und peroxidierte Hautlipide, deren Quellen verschieden sein können. Allgemein wird davon ausgegangen, dass eine dieser unangenehmen Quellen Hefepilze Pityrosporum ovale (die Form Malassezia furfur) sind. Gegen Hefepilze wirken am zuverlässigsten einige Substanzen mit Schwefelgehalt (z. B. Zink-Pyrithion) sowie die Azol-Antimykotika (Climbazol). Sie bewirken die Unterdrückung des Wachstums von Hefepilzen Malassezia furfur, bzw. von allen Hefe- und Schimmelpilzen, wobei sie hingegen die Zellen der menschlichen Haut nicht angreifen. Falls in Form von Shampoo eingesetzt, wirken sie spezifisch gegen Malassezia furfur, dabei sind sie vollkommen inaktiv gegen Bakterien, die sich auf einer gesunden Kopfhaut befinden


