
Beim Waschen wird von der Handoberfläche ein Schutzfilm entfernt. Die Oberhaut verfügt über Wehrmechanismen, bei langzeitiger Beschädigung wird jedoch ihre Wirkungskraft eingeschränkt. Die Beschädigung kann sich durch Rötung, Austrocknung, schmerzhafte Risse sowie Juckreiz äußern, manchmal kann sie bis zum Ekzem führen. Die Hände sind vorsichtig mit schonenden Waschmitteln zu waschen. Eine genauso wichtige Rolle spielt die Handpflege mit speziellen Cremes nach dem Waschen. Schutzcremes beinhalten in der Regel Mineralöl, das Wasserverlust von der Oberhaut einschränkt. Hydratationsstoffe – am häufigsten Glycerin, bzw. Naturstoffe wie Aloe vera – helfen den Feuchtigkeitsverlust in der Haut wieder zu ersetzen. Der Haut tun solche Mittel gut, die sie vor Beschädigung durch freie Radikale (Vitamin E) schützen und für deren Ernährung (Panthenol) unentbehrlich sind. Bestandteil dieser Mittel sind auch beruhigende Komponenten, wie z. B. entzündungshemmend wirkende extrakte der Ringelblume oder Kamille, die die Hautrötung und den Hautreiz mildern.


